03.05.2012
Texas: Erneuter Aufschub für Anthony Bartee
Anderthalb Stunden nach seinem für Mittwochabend um 18 Uhr angesetzten Hinrichtungstermin konnte der 55-jährige Anthony Bartee aufatmen: Ein Bezirksrichter hatte einen Hinrichtungsaufschub verfügt, wogegen die Staatsanwaltschaft in Berufung ging, doch das zuständige Bundesberufungsgericht lehnte eine Aufhebung des Aufschubs ab. Bartee soll 1996 einen Mann getötet und dessen Motorrad gestohlen haben. Bereits im Februar hatte er einen Hinrichtungstermin und bekam einen Aufschub. Bartees Anwälte wollen weitere DNA-Tests durchsetzen.
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03.05.2012
Kuwait beschließt Todesstrafe für Blasphemie
Das kuwaitische Parlament will Gotteslästerung in Zukunft mit dem Tod bestrafen. Ein entsprechendes Gesetz habe die Versammlung mit 40 zu sechs Stimmen beschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur der Öl-Monarchie am Donnerstag.
Allerdings muss der Emir von Kuwait dem Gesetz noch zustimmen, bevor es in Kraft tritt. Für jeden Muslim, der Gott, den Propheten Mohammed oder dessen Frauen verunglimpft, gelte dann die Todesstrafe. Nicht-Muslime müssten mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen.
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Kuwait: Abgeordnete billigen Blasphemiegesetz mit Todesstrafe
Michael Selsor
02.05.2012
Oklahoma: Michael Selsor hingerichtet
Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde am Dienstagabend der 57-jährige Michael Bascum Selsor mit einer tödlichen Injektion hingerichtet. Selsor war zum Tod verurteilt für den Mord an dem Geschäftsführer eines Lebensmittelladens im Jahr 1975. Bei dem bewaffneten Raubüberfall erbeuteten Selsor und sein Komplize rund 500 Dollar. Nachdem das Todesurteil zunächst umgewandelt worden war und Selsor einen neuen Prozess zugesprochen bekam, wurde er 1998 erneut zum Tod verurteilt. Seine Verteidiger erklärten, dass eine Hinrichtung nach Selsors fast 37 Jahren im Gefängnis eine grausame und unübliche Strafe sei. Doch der Gnadenausschuss stimmte mehrheitlich gegen ihn, sodass der Vollstreckung des Urteils nichts mehr im Weg stand. Der Staat Oklahoma hat Medienberichten zufolge nun nur noch für eine einzige Hinrichtung das Narkosemittel Pentobarbital zur Verfügung.
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Oklahoma says running out of death penalty drug
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Oklahoma geht nach EU-Embargo Medikament für Giftspritze aus
02.05.2012
Saudi-Arabien: Zwei Bangladescher enthauptet
In Saudi-Arabien wurden am Dienstag zwei Staatsbürger aus Bangladesch mit dem Schwert enthauptet. Nujum Abdulshrif und Abdulmajed Hamza waren zum Tod verurteilt, weil man sie für schuldig befunden hatte, einen Landsmann beraubt und ermordet zu haben. Nach Zählung der Nachrichtenagentur AFP liegt die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien somit bei 23 in diesem Jahr. Mord, bewaffneter Raub, Vergewaltigung, Drogenhandel und Abfall vom Glauben können in Saudi-Arabien mit dem Tod bestraft werden.
30.04.2012
Zwei Russen droht Hinrichtung in Indonesien
Zwei Bürger Russlands sind auf der indonesischen Insel Bali wegen Rauschgiftschmuggel-Verdacht verhaftet worden. Der 30-jährige Yoga-Lehrer Alexander Simonow sei vor sechs und der 43-jährige Designer Sergej Tschernych vor vier Tagen festgenommen worden, wie Medien berichten. Bei einer Röntgen-Untersuchung seien bei Simonow 88 Kapseln mit Haschisch mit einer Gesamtmasse von 915 Gramm und bei Tschernych 359 Kapseln von insgesamt 695 Gramm im Magen sichergestellt worden. Der Gesamtwert dieser Menge belaufe sich bei deren Verkauf auf Bali auf umgerechnet mehr als 105 000 Dollar. Die beiden Russen hatten Rauschgift vermutlich in Indien erworben. Wie auch in den meisten anderen Ländern Südostasiens sind in Indonesien überaus harte Strafen für Geschäfte mit Drogen vorgesehen. Im Falle eines Schuldspruchs droht den beiden russischen Bürgern die Todesstrafe. Momentan warten in Indonesien mehr als 60 Ausländer auf ihre Hinrichtung wegen Drogendelikten.
30.04.2012
Am Montagmorgen sollen im Gefängnis von Shahrud vier Gefangene gehängt worden sein. Von den Betroffenen sind nur die Initialen bekannt: M.J., R.R., Ch.M. und A.M. seien wegen Drogendelikten verurteilt gewesen. Bei einem der Gefangenen könnte es sich um den Kurden Changiz Majidi handeln.
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